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Bibliotheken Deutschland: Wissen entdecken, Medien nutzen, Orte zum Lernen finden
Bibliotheken sind heute viel mehr als Räume voller Bücher: Sie sind öffentliche Lernorte, Kulturtreffpunkte und praktische Anlaufstellen für alle, die lesen, recherchieren, arbeiten oder einfach Neues entdecken möchten. Wer nach Bibliotheken Deutschland sucht, findet ein breites Angebot – von der kleinen Stadtteilbücherei bis zur großen wissenschaftlichen Einrichtung. Damit du schnell die passende Bibliothek findest, lohnt sich ein Blick auf Typen, Leistungen und Qualitätsmerkmale.
Bibliothek oder Bücherei – gibt es einen Unterschied?
Im Alltag werden die Begriffe oft gleich genutzt. Häufig meint „Bücherei“ eher eine öffentliche, kommunale Einrichtung mit Fokus auf Ausleihe und Freizeitmedien, während „Bibliothek“ als Oberbegriff auch wissenschaftliche Bibliotheken (z. B. Uni- und Fachbibliotheken) umfasst. Entscheidend ist weniger der Name als die Frage: Für wen ist die Bibliothek da und was bietet sie an?
Welche Arten von Bibliotheken gibt es?
In Deutschland begegnen dir vor allem:
• Öffentliche Bibliotheken/Stadtbibliotheken: Für alle zugänglich, mit Romanen, Sachbüchern, Kinder- und Jugendmedien, Zeitschriften, oft auch Filmen, Spielen und Musik.
• Wissenschaftliche Bibliotheken (Uni/Forschung): Schwerpunkt auf Fachliteratur, Datenbanken und Recherche – ideal zum Studieren und wissenschaftlichen Arbeiten.
• Spezialbibliotheken: Sammlungen zu bestimmten Themen, Institutionen oder Branchen (z. B. Musik, Recht, Technik), oft mit besonderem Bestand.
• Schul- und Kinderbibliotheken: Leseförderung, altersgerechte Medien, Veranstaltungen und häufig Unterstützung für Referate und Hausaufgaben.
Was bieten Bibliotheken heute an?
Neben der klassischen Ausleihe gehören häufig Online-Kataloge, digitale Ausleihe (E-Books, Hörbücher), Arbeitsplätze, WLAN, Druck- und Scanmöglichkeiten sowie ruhige Zonen zum Lernen dazu. Viele Bibliotheken bieten außerdem Veranstaltungen: Vorlesestunden, Workshops, Lesungen, Medienkompetenz-Kurse oder Makerspace-Angebote. Für Familien sind Kinderbereiche, Spielecken und ein gut kuratierter Bestand besonders wichtig; für Lernende zählen lange Öffnungszeiten, gute Arbeitsatmosphäre und Zugriff auf Datenbanken.
Gebühren und Anmeldung: worauf achten?
Manche Bibliotheken sind komplett kostenlos, andere arbeiten mit Jahres- oder Monatsausweisen oder erheben Gebühren nur für bestimmte Services (z. B. Mahngebühren). Wichtig sind transparente Infos zu Kosten, Ausleihfristen, Verlängerung und Online-Zugang.
Warum im Bundes-Telefonbuch lokal suchen?
Die beste Bibliothek ist meist die, die du einfach erreichst – für spontane Besuche, Beratung oder Veranstaltungen. Im Bundes-Telefonbuch findest du Bibliotheken in deiner Nähe, kannst Öffnungszeiten und Kontaktdaten vergleichen und direkt die passende Anlaufstelle auswählen – egal ob zum Lernen, Stöbern oder digitalen Ausleihen.
Die drittgrößte Stadt im Bundesland Baden-Württemberg ist Karlsruhe. Die Stadt am Rhein ist relativ jung, hat also keine mittelalterliche Stadtgeschichte oder Merkmal einer Stadt aus der Romantik. Sie hat eher einen barocken, strahlenförmigen Grundriss, der vom Schloss ausgeht und die Straßen wie Sonnenstrahlen vom Ring wegführt. Von oben betrachtet sieht dies aus wie eine Fächeranordnung, weshalb die Stadt den Beinamen Fächerstadt hat. Die barocke Rationalität und Baukunst der Planstadt sieht keine mittelalterlichen engen Gässchen vor, stattdessen wird auf Symmetrie und Geradlinigkeit wertgelegt. Eingeteilt ist das Stadtgebiet in 27 Stadtteile, die insgesamt eine Fläche von 173,46 Quadratkilometern haben.
Die ehemalige Hauptstadt des Landes Baden ist heute Sitz des Regierungsbezirkes Karlsruhe und wird auch, weil dort der Bundesgerichthof und das Bundesverfassungsgericht ansässig sind, Residenz des Rechts genannt. Die Marktplatz Pyramide bildet das Stadtzentrum und ist Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde 1823 errichtet und ist wohl der bekannteste Platz in Karlsruhe. Aber auch das schon oben genannte Karlsruher Schloss, das 1715 als Residenz des Markgrafen von Baden-Durlach errichtet wurde, ist eine interessante Sehenswürdigkeit. Heute ist dort einerseits das Badische Landesmuseum und andererseits ein Teil das Bundesverfassungsgericht untergebracht.
1901 wurden erstmals mehr als 100.000 Menschen in Karlsruhe gezählt, heute leben in der Technologieregion an die 298.000 Menschen. Außerdem liegt Karlsruhe nahe an der Grenze zu Frankreich, die nächstgelegene französische Stadt ist Strasbourg. Umliegende deutsche Städte sind im Norden Heidelberg und Mannheim, im Osten Heilbronn und im Südosten Stuttgart.
Die ehemalige Hauptstadt des Landes Baden ist heute Sitz des Regierungsbezirkes Karlsruhe und wird auch, weil dort der Bundesgerichthof und das Bundesverfassungsgericht ansässig sind, Residenz des Rechts genannt. Die Marktplatz Pyramide bildet das Stadtzentrum und ist Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde 1823 errichtet und ist wohl der bekannteste Platz in Karlsruhe. Aber auch das schon oben genannte Karlsruher Schloss, das 1715 als Residenz des Markgrafen von Baden-Durlach errichtet wurde, ist eine interessante Sehenswürdigkeit. Heute ist dort einerseits das Badische Landesmuseum und andererseits ein Teil das Bundesverfassungsgericht untergebracht.
1901 wurden erstmals mehr als 100.000 Menschen in Karlsruhe gezählt, heute leben in der Technologieregion an die 298.000 Menschen. Außerdem liegt Karlsruhe nahe an der Grenze zu Frankreich, die nächstgelegene französische Stadt ist Strasbourg. Umliegende deutsche Städte sind im Norden Heidelberg und Mannheim, im Osten Heilbronn und im Südosten Stuttgart.