{"id":524,"date":"2015-03-03T08:00:44","date_gmt":"2015-03-03T06:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/?p=524"},"modified":"2020-03-24T08:45:59","modified_gmt":"2020-03-24T06:45:59","slug":"design-thinking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/was-ist-eigentlich\/design-thinking\/","title":{"rendered":"Was ist eigentlich &#8230; Design Thinking?"},"content":{"rendered":"<p>Brainstroming war gestern. Das neue Buzzword hei\u00dft Design Thinking und bringt wirklich ein paar interessante Ans\u00e4tze f\u00fcr einen kreativen Prozess mit sich.<\/p>\n<p>Design Thinking ist eine Form der Ideen-Findung. Dabei muss es nicht zwingend, wie der Name vielleicht vermuten l\u00e4sst, um Gestaltungsfragen gehen. Auch Unternehmensprozesse, Software oder Management-Themen werde heutzutage per Design Thinking in Angriff genommen.<\/p>\n<h2>Der Nutzer im Mittelpunkt<\/h2>\n<p>Design Thinking baut auf einem nutzerzentrierten Ansatz auf. Der End-Nutzer wird in den Mittelpunkt gestellt und das Produkt wird aus seiner Perspektive betrachtet. Ist es verst\u00e4ndlich? Ist es einfach bedienbar? Erf\u00fcllt es die Anforderungen und Erwartungen? Was k\u00f6nnte das Produkt noch verbessern? &#8211; auf diese und viele weitere Fragen versucht man, eine Antwort aus Nutzersicht zu finden und damit das Produkt Service optimal auf die Bed\u00fcrfnisse des Endverbrauchers anzupassen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/design-thinking2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-556 size-full\" src=\"http:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/design-thinking2.jpg\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/design-thinking2.jpg 720w, https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/design-thinking2-600x317.jpg 600w, https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/design-thinking2-560x296.jpg 560w, https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/design-thinking2-260x137.jpg 260w, https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/design-thinking2-160x84.jpg 160w\" sizes=\"(max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Ein iterativer Prozess<\/h2>\n<p>Design Thinking ist ein iterativer Prozess, der sich in sechs Stufen unterteilt:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Verstehen<\/strong> &#8211; Hier geht es darum, das Problem zu definieren und klar zu umreisen.<\/li>\n<li><strong>Beobachten<\/strong> &#8211; Die Rahmenbedngungen werden erfasst und wichtige Erkenntnisse daraus gezogen<\/li>\n<li><strong>Point-of-view<\/strong> &#8211; Der End-Nutzer wird in den Mittelpunkt der Probleml\u00f6sung gestellt<\/li>\n<li><strong>Ideenfindung<\/strong> &#8211; Jetzt kommt das eigentliche Brainstorming.<\/li>\n<li><strong>Prototyping<\/strong> &#8211; Erstellen von Prototpen und Testen dieser mit der Zielgruppe<\/li>\n<li><strong>Verfeinern<\/strong> &#8211; Erkenntnisse aus den Test werden verarbeitet und ggf. in einer neuen Iterations-Schleife umgesetzt<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Werte<\/h2>\n<p><strong>be visual<\/strong> &#8211; Visualisierung hat einen hohen Stellenwert im Design Thinking Prozess. Unterst\u00fctzt wird dies z.B. durch den Bau von Prototypen oder im ersten Schritt durch die Arbeit mit Flipcharts und anderen visuellen Methoden.<\/p>\n<p><strong>one conversation at a time<\/strong> &#8211; Nichts mit Multitasking, eins nach dem anderen hei\u00dft es beim Design Thinking. Damit wird daf\u00fcr gesorgt, dass jeder f\u00fcr seinen Beitrag die volle Aufmerksamkeit des Teams hat und umgekehrt niemand etwas verpasst.<\/p>\n<p><strong>encourage wild ideas<\/strong> &#8211; Beklobbte Ideen erw\u00fcnscht. Jeder noch so verr\u00fcckte Gedanke soll beim Design Thinking ge\u00e4u\u00dfert werden. Denn genau diese f\u00fchren manchmal zu den entscheidenden Innovationen.<\/p>\n<p><strong>defer judgement<\/strong> &#8211; Keine Wertungen. Um verr\u00fcckte Ideen zu f\u00f6rdern, wird Kritik im Design Thinking Prozess hinten an gestellt.<\/p>\n<p><strong>go for quantity<\/strong> &#8211; Es geht darum, zun\u00e4chst, soviele Ideen zu sammeln wie m\u00f6glich. Das Augenmerk liegt daher ganz klar auf Quantit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>stay on topic<\/strong> &#8211; Trotz aller Freiheiten sollte man nat\u00fcrlich versuchen, beim Thema zu bleiben, um ein effizientes Vorankommen zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p><strong>build on the ideas of others<\/strong> &#8211; Verr\u00fcckte Ideen sind deswegen so gut, weil andere sie aufschnappen und darauf aufbauen k\u00f6nnen. So wird aus einer Spinnerei eine Innovation.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/design-thinking3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-557\" src=\"http:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/design-thinking3.jpg\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/design-thinking3.jpg 720w, https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/design-thinking3-600x317.jpg 600w, https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/design-thinking3-560x296.jpg 560w, https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/design-thinking3-260x137.jpg 260w, https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/design-thinking3-160x84.jpg 160w\" sizes=\"(max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Interdiziplin\u00e4re Zusammenarbeit<\/h2>\n<p>Die Teams beim Design Thinking sollten m\u00f6glichst bunt gemischt sein. Unterschiedliche Ausgangslagen und Sichtweisen haben einen hohen Stellenwert und treiben den Prozess voran. Hierbei sollten z.B. Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammenkommen. Auch Personen ohne fachlichen Hintergrund k\u00f6nnen wichtige Impulse f\u00fcr das Design Thinking geben. In manchen Projekten bietet es sich vielleicht an, unterschiedliche Kulturen zusammenzubringen. In punkto unterschiedliche Blickwinkel funktioniert Design Thinking nach dem Prinzip &#8220;Je mehr, desto besser&#8221;.<\/p>\n<h2>Mobiles Raumkonzept<\/h2>\n<p>Viele Ideen kommen dann, wenn man den gewohnten Raum verl\u00e4sst, einmal etwas anderes sieht und sich neue Impulse holen kann. Design Thinking baut daher ganz bewusst auf einem mobilen Raumkonzept auf. Unterst\u00fctzt wird das ganze durch die Arbeit mit Flipcharts und kurzen Stand-up Meetings.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brainstroming war gestern. 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