{"id":1684,"date":"2016-06-22T11:37:37","date_gmt":"2016-06-22T09:37:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/?p=1684"},"modified":"2020-03-24T08:44:52","modified_gmt":"2020-03-24T06:44:52","slug":"arbeitest-du-noch-oder-lebst-du-schon-das-buero-zum-wohlfuehlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/buero-einrichtung\/arbeitest-du-noch-oder-lebst-du-schon-das-buero-zum-wohlfuehlen\/","title":{"rendered":"Arbeitest du noch, oder lebst du schon? &#8211; Das B\u00fcro zum Wohlf\u00fchlen"},"content":{"rendered":"<p>Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir wo? Richtig, auf der Arbeit. Mit durchschnittlich acht Stunden am Tag verlebt man viel Zeit an einem Ort, der nicht das eigene Zuhause ist. Wenn man sich an dem eigenen Arbeitsplatz wohlf\u00fchlt, k\u00f6nnen Produktivit\u00e4t und Wohlbefinden gesteigert werden. Arbeitnehmer werden dauerhaft gl\u00fccklicher und ihre Zufriedenheit zahlt sich auch wirtschaftlich aus. Am Ende haben alle etwas davon &#8211; das Unternehmen und die Arbeitnehmer.<\/p>\n<p><strong>Produktivit\u00e4tssteigerung durch B\u00fcroeinrichtung<\/strong><\/p>\n<p>Die Arbeitgeber von heute m\u00fcssen ein attraktives Arbeitsumfeld schaffen, um Fachkr\u00e4fte zu akquirieren und langfristig zu binden. Dabei hat der Wohlf\u00fchlfaktor einen hohen Stellenwert. Denn es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Menschen, die sich wohlf\u00fchlen, auch produktiver sind. Die Frage nach der Umsetzung dieser Fakten hat eine neue Beraterwelle ausgel\u00f6st. Nicht nur Designer, sondern auch Architekten, Unternehmensberater und Gastronomen widmen sich dem Markt der B\u00fcrogestaltung. Die einen entwerfen, planen und bauen neue B\u00fcrolandschaften, die anderen spezialisieren sich auf das \u201eInterior Design\u201c. Beraten wird in allen Bereichen: Farbe, Licht und M\u00f6bel. Andere wiederum entwerfen M\u00f6bel mit Spezialfunktionen: L\u00e4rmsparsame B\u00fcrost\u00fchle oder H\u00e4ngematten f\u00fcr die Kreativabteilungen. Auch aus gastronomischer Sicht gilt es einiges zu beachten: Wie verpflege ich meine Mitarbeiter? Biete ich ihnen <a href=\"https:\/\/www.wasserspender-miete.de\/standort\/6\/buero-betrieb\">kostenloses Wasser<\/a> oder Kaffee an?<\/p>\n<p><strong>Wohlf\u00fchlen durch Mainstream oder Individualit\u00e4t am Arbeitsplatz?<\/strong><\/p>\n<p>Wie in der Kunst liegt es im Auge des Betrachters, ob man die eigenen B\u00fcroeinrichtungen ansprechend findet oder nicht. Dennoch gibt es Modelle, die allgemeinen Trends folgen. Ist es schwer vorstellbar mit dem Chef ein B\u00fcro zu teilen? Heutzutage oft schon gang und g\u00e4be &#8211; das Einzelb\u00fcro wird zum Gro\u00dfraumb\u00fcro. Zahlreichen Studien zufolge sollen die offenen Gro\u00dfraumstrukturen die Mitarbeiter kreativer und produktiver machen. Office-Landschaften \u00e0 la Google laden zum Zusammenarbeiten ein und bieten dennoch R\u00fcckzugsorte sowie R\u00e4ume f\u00fcr Konferenzen und Besprechungen. Es gibt zwei unterschiedliche Modelle:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die Clean-Desk-Policy<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Weniger ist mehr &#8211; gesetzt wird auf Reduktion und Transparenz. Private Gegenst\u00e4nde haben auf dem Schreibtisch nichts verloren, so wird es vorgegeben. Durch den aufger\u00e4umten und leeren Schreibtisch sollen Mitarbeiter nicht abgelenkt werden. Ein weiterer Vorteil: keine Hierarchien. Man kann arbeiten, wo gerade Platz ist &#8211; vielleicht sogar an dem Tisch, wo gestern der eigene Chef gesessen hat. Dadurch, dass jeder nur seinen Laptop braucht, kann man sich einen Arbeitsplatz aussuchen, der gerade frei ist, weil der Vorg\u00e4nger im Urlaub oder auf Gesch\u00e4ftsreise ist. Unternehmen sparen dadurch Platz, Geld und ein \u201cWir-sind-alle-gleich-Gef\u00fchl\u201d wird vermittelt.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>\u00a0Mut zur Individualit\u00e4t<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die zweite Einrichtungsmethode bedient sich ebenfalls an der offenen B\u00fcrolandschaft &#8211; doch hier steht Individualit\u00e4t an oberster Stelle. Oft haben die Mitarbeiter einen eigenen Arbeitsbereich und k\u00f6nnen diesen gestalten, wie sie m\u00f6chten. Ob Poster, Fotos oder sonstige Dekorartikel, der eigenen individuellen Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist: Jeder soll sein, wie er ist. Und das darf der eigene Arbeitsplatz ruhig widerspiegeln. Selbst das eigene Chaos wird akzeptiert und gut gehei\u00dfen. Denn Chaos kann beim Denken helfen. Der \u00fcberh\u00e4ufte Schreibtisch und das Durcheinander kann Mitarbeiter intuitiv dazu zwingen, genauer zu denken und sich besser zu fokussieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gemeinsam ist beiden Modellen die Pflege einer offenen Unternehmenskommunikation.<\/strong> Gef\u00f6rdert wird jeweils eben nicht nur Produktivit\u00e4t und Kreativit\u00e4t, sondern auch die Kommunikation der Kollegen untereinander. Damit sind keine Small Talks gemeint, sondern der Wissensaustausch \u00fcber berufliche Themen. Oft entstehen die besten Ideen durch spontane Kommunikation und Brainstorming unter Mitarbeitern. Geboten werden neben dem Austausch auch M\u00f6glichkeiten, um sich zur\u00fcckzuziehen. Manche Kollegen k\u00f6nnen unter Zeitdruck alleine besser und fokussierter arbeiten.<\/p>\n<p><strong>Wohlf\u00fchlen im B\u00fcro &#8211; Betriebsklima wichtiger als das Design<\/strong><\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend kann gesagt werden, dass neben dem allgemeinen Wohlbefinden der Mitarbeiter das Betriebsklima ein wichtiger Faktor ist. Alle beschriebenen Wohlf\u00fchl-Inspirationen n\u00fctzen gar nichts, wenn die Atmosph\u00e4re nicht stimmt. Das perfekte Arbeitsklima setzt kollegiales Verhalten voraus, Sicherheit des Arbeitsplatzes, gerechte Bezahlung, Entwicklungschancen und Mitspracherecht. Durch offene Strukturen f\u00fchlen sich Mitarbeiter verbundener. Und wenn die Einrichtung der Arbeitsbereiche diesen Austausch erm\u00f6glicht, ist das die beste Basis f\u00fcr produktive und zufriedene Mitarbeiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir wo? Richtig, auf der Arbeit. 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