{"id":1075,"date":"2015-08-12T11:00:39","date_gmt":"2015-08-12T09:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/?p=1075"},"modified":"2020-03-24T08:45:40","modified_gmt":"2020-03-24T06:45:40","slug":"kreativitaetstechniken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bundes-telefonbuch.de\/blog\/allgemein\/kreativitaetstechniken\/","title":{"rendered":"Kreativit\u00e4tstechniken &#8211; Wie Sie schnell auf tolle Ideen kommen"},"content":{"rendered":"<p>Kreativit\u00e4t auf Knopfdruck ist so eine Sache. Kreativ sind wir alle gerne einmal, aber auf Kommando funktioniert es irgendwie nie so richtig. Das liegt \u00fcbrigens daran, dass wir f\u00fcr kreatives Arbeiten unsere rechte Gehirnh\u00e4lfte ben\u00f6tigen. Stellen wir uns jedoch einer konkreten Aufgabe, wird normalerweise die linke Hemisph\u00e4re aktiv und versucht das Problem rational zu l\u00f6sen &#8211; Kreativit\u00e4t ade.<\/p>\n<p><strong>Die L\u00f6sung: Machen Sie sich locker!<\/strong><\/p>\n<p>Mit den folgenden Kreativit\u00e4tstechniken kommen Sie allein oder gemeinsam mit Ihrem Team schnell und einfach auf frische Ideen. Das Ganze macht sogar richtig Spa\u00df!<\/p>\n<h2>Bisoziation<\/h2>\n<p>Bisoziation haben Sie sicher im Alltag schon erlebt, es aber vielleicht noch nie zielgerichtet angewendet. Bei der Bisoziation nehmen Sie sich einen Gegenstand vor, der nichts mit dem Thema zu tun hat, um das es eigentlich geht. Sie k\u00f6nnen sich diesen Gegenstand vorstellen, besser ist es aber, wenn er direkt vor ihnen liegt, Sie ihn anfassen und betrachten k\u00f6nnen. Auf Grundlage dieses Gegenstands, seiner Beschaffenheit und Eigenschaften werden nun L\u00f6sungen f\u00fcr die eigentliche Fragestellung assoziiert.<\/p>\n<p>Mit\u00a0Bisoziation l\u00f6sen Sie das angestrengte Denken auf, Sie gewinnen einen ganz anderen Blickwinkel auf eine Problematik und das beste: Gegenst\u00e4nde zum &#8220;bisoziieren&#8221; finden sich auf jedem Schreibtisch.<\/p>\n<h2>Provokationstechnik<\/h2>\n<p>Bei der Provokationstechnik werden v\u00f6llig absurde Aussagen in den Raum geworfen. Die Technik tr\u00e4gt damit dazu bei, das Denken anzuregen, einen neuen Blickwinkel einzunehmen und ganz neue Ideen zu f\u00f6rdern. Um eine Provokation als nicht-ernstzunehmende Aussage zu kennzeichnen, wird ihr h\u00e4ufig das Wort &#8220;PO&#8221; vorangestellt: &#8220;PO Gartencenter kauft man in Blumen&#8221;. Wobei dieses Signalwort h\u00f6chstwahrscheinlich nichts mit seiner Bedeutung im Deutschen zu tun hat. Trotzdem, umso lustiger.<\/p>\n<p>Um bei der Provokationstechnik auf solche Aussagen zu kommen, k\u00f6nnen folgende Ans\u00e4tze verwendet werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Annahme aufheben: &#8220;PO Das Gartencenter verkauft keine Pflanzen&#8221;<\/li>\n<li>Idealfall: &#8220;PO Die Blumen verwelken nie&#8221;<\/li>\n<li>Umkehrung: &#8220;PO Gartencenter kauft man in Blumen&#8221;<\/li>\n<li>\u00dcbertreibung: &#8220;PO Alle Blumen sind 20 Meter hoch&#8221;<\/li>\n<li>Zufall: &#8220;Gartencenter PO Kaugummi&#8221;<\/li>\n<li>Verf\u00e4lschung: &#8220;PO Das Gartencenter besteht aus Papier&#8221;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nachdem eine provokative Aussage getroffen wurde, versuchen Sie daraus L\u00f6sungsideen zu assoziieren.<\/p>\n<h2>Negativtechnik<\/h2>\n<p>Sie wollen ein neues Produkt entwickeln und \u00fcberlegen nun, welche Eigenschaften es haben soll? Probieren Sie es einmal andersherum. \u00dcberlegen Sie, wie ihr Produkt, ihre Dienstleistung oder ihre L\u00f6sung auf gar keinen Fall sein sollte. In etwa so: &#8220;Wir sind nicht freundlich zu unseren Kunden. Am besten gehen wir garnicht erst ans Telefon und beantworten alle E-Mails wenn \u00fcberhaupt nur in Gro\u00dfbuchstaben.&#8221; Sammeln Sie solche Eigenschaften und formulieren Sie diese nach dem Brainstorming jeweils ein positives Gegenst\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Negativtechnik macht deswegen soviel Spa\u00df, weil man mal so richtig rumspinnen darf. Trotzdem kommt man mit dieser Technik meistens auf eine Menge Ergebnisse und ist sehr produktiv.<\/p>\n<h2>Semantische Intuition<\/h2>\n<p>F\u00fcr die Semantische Intuition sammeln Sie zun\u00e4chst Begriffe aus dem Themenbereich, um den es geht. Danach Bilden Sie aus jeweils zwei Begriffen ein neues Wort und \u00fcberlegen sich, was sich hinter diesem verbergen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Beispiel gef\u00e4llig? Schaut man sich z.B. in der K\u00fcche um, kann man verschiedenste Begriffe sammeln: Topf, Pfanne, K\u00fchlschrank, Tomate, kochen, r\u00fchren, &#8230; Jetzt bilden Sie neue W\u00f6rter. Was k\u00f6nnte sich beispielsweise hinter einem K\u00fchltopf verbergen? Klingt auf jeden Fall praktisch, oder? Einfach weiterspinnen und tolle neue Ideen finden.<\/p>\n<h2>Bionik<\/h2>\n<p>Die Bionik besch\u00e4ftigt sich mit der \u00dcbertragung von Eigenschaften aus der Natur auf Gegenst\u00e4nde oder technische Erfindungen. Vom Lotus-Effekt haben Sie sicher schon einmal geh\u00f6rt. Das sind diese Waschbecken und Duschkabinen, die man praktisch nie sauber machen muss, weil das Wasser r\u00fcckstandslos an ihnen abperlt. Abgeguckt wurde das Ganze von den Bl\u00e4ttern der Lotus-Pflanze.<\/p>\n<p>Bei der Bionik geht es genau darum. Sie haben ein Problem und \u00fcberlegen, wie dieses in der Natur gel\u00f6st wird. Oder umgekehrt: Sie nehmen sich einen Effekt aus der Natur und \u00fcberlegen, wo sich dieser praktisch anwenden lie\u00dfe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreativit\u00e4t auf Knopfdruck ist so eine Sache. Kreativ sind wir alle gerne einmal, aber auf Kommando funktioniert es irgendwie nie so richtig. Das liegt \u00fcbrigens daran, dass wir f\u00fcr kreatives Arbeiten unsere rechte Gehirnh\u00e4lfte ben\u00f6tigen. 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